Hamburger Menu Pixel Books by Gütsel

Bild: UDK BCC KWN

»Kunst, Werk, Nachlass gestalten, pflegen, bewahren«

»Kunst, Werk, Nachlass gestalten, pflegen, bewahren«

Berlin, 3. April 2025

Staatliche Gedächtnisinstitutionen wie Museen und Archive, private Initiativen und Erb*innen sehen sich vor eine komplexe Aufgabe gestellt: Sie möchten das diverse Kunstschaffen seit Mitte des 20. Jahrhunderts als kulturelles Erbe nachhaltig und sinnstiftend zu bewahren. Im Erbfall begegnen die Verantwortlichen oft unerwarteten Herausforderungen. Problematiken können im Werk selbst, seiner unvollständigen Aufarbeitung und Kontextualisierung begründet sein, wie auch die Bereiche #Recht, #Steuer und #Finanzierung betreffen.

Bereits zum 10. Mal bietet das Berlin Career College der Universität der Künste Berlin den Kompaktkurs »Kunst, Werk, Nachlass« an, in dem zentrale Fragestellungen rund um das Vorlassmanagement und Nachlassmanagement behandelt und Lösungsansätze aufgezeigt werden.

»In der Weiterbildung bieten wir den Teilnehmern praxisnahe Orientierung und stellen ihnen ein umfassendes Kompendium an Leitlinien zur Verfügung, mit dem sie ein individuelles Konzept zur Organisation einer Sammlung oder eines künstlerischen Nachlasses entwickeln können«, so die Leiterinnen des Kurses, Anna Distelkamp und Dr. Friederike Hauffe.

Der 1. Schritt bei der Aufarbeitung von Nachlässen ist der Aufbau oder die Überarbeitung eines bestehenden Werkverzeichnisses. Auf dieser Grundlage lässt sich eine schlüssige Systematik entwickeln, die den weiteren Umgang mit dem Nachlass definiert. Die im Kompaktkurs behandelten Themenkomplexe umfassen die Strukturierung und Bewertung von Vorlässen und Nachlässen, rechtliche und steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten sowie die langfristige Absicherung von Management und Finanzierung. Renommierte Experten referieren zu jedem dieser Themenkomplexe und stellen sich den Fragen der Teilnehmer. Mit Exkursionen in die Galerie Sprüth Magers, die Berlinische Galerie und dem Studiobesuch bei Michael Müller wird die theoretische Vermittlung mit lebendigen Praxisbeispielen verknüpft.

Die 3 tägige Weiterbildung versteht sich als Grundlagenkurs, der die aktuellen Marktveränderungen und Umfeldveränderungen berücksichtigt und eine internationale Vernetzung zum Thema ermöglicht. Sie richtet sich vor allem an Bildende Künstler, Sammler und deren Erben, sowie an Galeristen, Kunstberater, Mitarbeiter von Museen, Archiven, Stiftungen, Kulturverwaltungen und Kultureinrichtungen.

Studienleitung

Anna Kathrin Distelkamp, Rechtsanwältin mit Spezialisierung auf Kunstvorlässe und Nachlässe, Berlin, Lehrbeauftragte für Kunstrecht/Kuratieren, UdK Berlin, Lehrbeauftragte für Museumsmanagement und kommunikation, HTW Berlin, Leitung CAS Werk und Nachlass Management, Hochschule der Künste Bern.

Dr. Friederike Hauffe, Kunsthistorikerin, Beraterin, Lehrbeauftragte für Kunstgeschichte, FU Berlin, Leiterin Weiterbildung Kuratieren, UdK Berlin, CAS Werk und Nachlass Management, Hochschule der Künste Bern.

Dozenten und Experten neben den Studienleiterinnen

Maria Bortfeldt (Restauratorin, Berlinische Galerie – #Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur), Mark Gisbourne, PhD, (Kurator und Kunsthistoriker, London/Berlin), Dr. Renate Goldmann (Van Ham Art Estate, Köln), Sebastian Hinkel (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, HPTP , Berlin), Dr. Christina Kath ( Managerin Studio Michael Müller), Dr. Thomas Köhler (Berlinische Galerie – Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur), Susanne Scheer (öffentlich vereidigt und bestellte Sachverständige für Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, #IHK #München), Andreas Schleicher Lange (Senior Director, Galerie Sprüth Magers, Los Angeles/Berlin).

»Kunst, Werk, Nachlass, gestalten, pflegen, bewahren«, Weiterbildung zur Sicherung von privatem Kulturgut am Berlin Career College der Universität der Künste, 22. bis 24. Mai 2025 sowie 6. Juni 2025, Online Panel, Teilnahmeentgelt 1.495 Euro, Unterstützung VAN HAM Kunstauktionen, Köln. Weitere Informationen und Anmeldung

Referenzen von Teilnehmern aus dem Kurs

Anna Kathrin Distelkamp berät als Rechtsanwältin in den Bereichen Kunstrecht, Nachlass und Nachfolgegestaltung, Stiftungsrecht sowie gemeinnützige Organisationen. Sie verfügt über umfassende Kenntnisse über die Strukturen des internationalen Kunstmarkts und »Kulturbetriebs«. Zuvor arbeitete sie unter anderem für die #UNESCO in #Paris und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Seit 2014 hat sie Studienleitungen und turnusmäßige Dozenturen in Deutschland und der Schweiz inne, an Universität der Künste Berlin, der Hochschule der Künste Bern und der HTW Berlin.

Dr. Friederike Hauffe konzipiert und leitet Fortbildungen zur Professionalisierung im Kunstbetrieb (Kunstmarkt, kuratorische Praxis, Künstlerische Nachlässe). Dabei arbeitet sie mit Hochschulen (Freie Universität Berlin, Universität der Künste Berlin, Hochschule der Künste Bern) sowie verschiedenen Kunstbüros der Länder und der Bundesakademie für Kulturelle Bildung zusammen. Daneben ist Friederike Hauffe Lehrbeauftragte für Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin, Provenienzforscherin, freie Kuratorin und Beraterin für Künstler, Galerien, Sammlungen und Kunstnachlässe.

Dr. Friederike Hauffe

Das Berlin Career College bündelt die Weiterbildungsangebote der Universität der Künste Berlin. Es bietet eine in Deutschland einzigartige Bandbreite an universitären Angeboten im künstlerisch kreativen Bereich.

Die Universität der Künste Berlin ist weltweit eine der größten künstlerischen Hochschulen und die einzige, die alle Disziplinen der Kunst und der auf sie bezogenen Wissenschaften in sich vereint. An den 4 Fakultäten Bildende Kunst, #Gestaltung, #Musik und Darstellende #Kunst sowie dem Zentralinstitut für Weiterbildung werden über 70 künstlerische, künstlerisch wissenschaftliche und künstlerisch pädagogische Studiengänge angeboten. Von rund 4.000 Studenten stammt etwa ein Fünftel aus dem Ausland. Die Geschichte der UDK Berlin reicht zurück bis zur Gründung der brandenburgisch preußischen Akademie der Künste im Jahr 1696. Ihre heutige Form erhielt sie 1975 durch den Zusammenschluss der Hochschule für bildende Künste und der Hochschule für Musik und darstellende Kunst zur Hochschule der Künste (HDK). Seit 2001 trägt die Universität der Künste Berlin ihren heutigen Namen.

Zurück

Home News Impressum Kontakt Datenschutz

Instagram Facebook